
Wohnwintergarten
Wohnwintergarten: 1,30 Meter Anbau, 14 Quadratmeter Wohnbereich
Kompakt, sehr gut isoliert und vollständig in den Wohnbereich integriert: So bringt ein Wintergarten nach unserer Erfahrung den größten Gewinn an Lebensqualität, nicht durch möglichst viel Fläche. Jürgen Schlenz besitzt selbst seit mehr als 20 Jahren einen Wintergarten.
Was „integriert“ heißt
Der Wintergarten wird Teil des Wohnraums
Die Fensterelemente zwischen Wohnzimmer und Wintergarten werden entfernt oder, wenn es die Situation erfordert, wird eine größere Öffnung zum Wintergarten in der bestehenden Außenwand geschaffen. Damit wird der Wintergarten nicht einfach zu einem zusätzlichen Raum vor dem Haus.

Das ändert die Größenfrage. Bei einem Kaltwintergarten, der vollständig vom Wohnraum getrennt ist, benötigt man eine Grundfläche von etwa 5 × 3 Metern, damit mehrere Personen dort bequem an einem Tisch sitzen können. Beim integrierten Wintergarten reicht deutlich weniger. Ein Wintergarten mit nur etwa 1,30 Metern Tiefe und 5 Metern Breite kann den vorhandenen Wohnraum erheblich erweitern.
„Selbst für mich war es überraschend, als ich einmal in einem solchen Wintergarten saß. Ich befand mich etwa 1,50 Meter vom Glasdach entfernt im ursprünglichen Wohnzimmer und konnte trotzdem noch ohne Einschränkung in den Himmel und in den Garten sehen.“
Jürgen Schlenz
Ein Wärmepuffer zwischen Haus und Glas ist dafür nicht nötig. Was in der Hülle steckt, steht auf der Seite Warmwintergarten.
In Zahlen
Der Wohnwintergarten in Zahlen
1,30 m
Tiefe genügen beim integrierten Wintergarten. Ein Kaltwintergarten, der vom Wohnraum getrennt ist, braucht etwa 5 × 3 m.
14 m²
zusammenhängender Wohnbereich bei 5 m Breite: 1,30 m Anbau plus 1,50 m Bestand ergeben 2,80 m Tiefe mit freiem Blick nach draußen. Der Anbau selbst hat 6,5 m².
1.500 Lux
messen wir selbst an einem bewölkten Wintertag im Dezember oder Januar. Ein gewöhnlicher Wohnraum kommt mit Kunstlicht auf 150 bis 300 Lux.
unter 26 °C
im Innenraum auch an sehr heißen Sommertagen mit über 32 °C Außentemperatur, mit Außenbeschattung des Daches und Lüftungsfenstern im Dach.
Über das Jahr
Licht im Dezember, Wärme im Winter, Kühle im Sommer
Licht, gerade im Dezember
Selbst an einem bewölkten Wintertag im Dezember oder Januar können wir im Wintergarten noch Helligkeiten von etwa 1.500 Lux messen. Das Licht kommt vor allem durch die Dachverglasung und erreicht durch die offene Verbindung auch das Wohnzimmer. Was das für Gesundheit und Stromrechnung bedeutet, steht in den häufigen Fragen.
Wärme im Winter
Die Wärme, die durch die großen Glasflächen während der Heizperiode in den Wintergarten gelangt, kommt durch die permanente Öffnung unmittelbar in den angrenzenden Wohnbereich und wird dort gespeichert. An sonnigen Wintertagen sind 24 bis 26 °C im Anbau normal. Für einen Anbau von 5 × 3 Metern mit Pultdach nach Süden haben wir das über die Heizperiode durchgerechnet: Die Bilanz ist rechnerisch ausgeglichen, der Anbau heizt sich selbst. Die Rechnung mit allen Zahlen steht in den häufigen Fragen.
Sommer
An heißen Sommertagen mit über 30 °C ist es nicht sinnvoll, den Wintergarten mit möglichst viel heißer Außenluft zu „kühlen“. Viel wirkungsvoller ist es, mit einem vergleichsweise kleinen Luftstrom die relativ kühle Innenluft des Hauses in den Wintergarten zu führen und die stark erwärmte Luft unmittelbar unter dem Glasdach wieder abzuführen. Dafür sitzen motorgesteuerte Lüftungsfenster im Dach. Voraussetzung ist eine wirksame Außenbeschattung des Daches und, je nach Ausrichtung, auch der Süd- und Westseite. Liegt der Wintergarten im Erdgeschoss und hatte das Haus vorher kein Hitzeproblem, geht es meist ohne Klimagerät. Wer unter keinen Umständen mehr als 24 °C möchte, bekommt von uns ein sehr effizientes Klimagerät.
Schiebeelemente in der Front
Ein gut isolierter Wintergarten ist akustisch stark von der Außenwelt entkoppelt. Bei Verkehrslärm ist das ein Vorteil. Wenn aber am Sonntagmorgen die Vögel auf der Terrasse zwitschern, ist dieselbe Schalldämmung ein Verlust. Deshalb gehören für uns großflächige Schiebeelemente in die Front eines Wintergartens. Sie lassen sich in wenigen Sekunden öffnen und können fast 50 Prozent der Frontfläche freigeben. Außen laufende Insektenschutz-Schiebetüren lassen sich mit der Außenbeschattung kombinieren, so bleibt der Wintergarten weit offen und trotzdem insektenfrei.
Bauformen
Die Form richtet sich nach dem Haus
Am häufigsten ist das Pultdach, das an der Hauswand ansetzt und nach außen abfällt. Sitzt der Anbau an einer Giebelseite, bekommt er ein Satteldach mit derselben Neigung wie das Haus, so wie in Lauf an der Pegnitz und Kunreuth. Ist die Anschlusshöhe am Haus niedrig, hilft das steigende Pultdach: Das Dach steigt vom Haus weg an, die Front wird hoch, und trotz niedrigem Anschluss entsteht eine eindrucksvolle Raumhöhe.
Der Wintergarten kann auch über zwei Geschosse gehen. In Möhrendorf und Leutenbach wurde aus dem Balkon im Obergeschoss eine wettergeschützte Loggia, unten entstand der Wohnbereich.

Gebaute Wohnwintergärten
Sechs Ansichten von innen






Konstruktion in Kürze
Innen Holz, außen hinterlüftetes Aluminium
Die Rahmen sind mit der Schlenz-Labyrinthverbindung gefügt und kommen ohne Toleranzausgleichsfugen aus. Die Einzelheiten stehen unter Technik und Materialien, weitere gebaute Objekte unter Referenzen.
| Bauteil | Wert | Was das für Sie heißt |
|---|---|---|
| Dachsystem | Uf 1,0 W/m²K | Geprüfter Wert ohne weiche Dämmstoffe, das Aluminium außen ist hinterlüftet. |
| Verglasung | Ug 0,6 W/m²K | Dreifach-Wärmeschutzglas, passivhaustauglich in unserer Standard-Holz-Alu-Bauweise. |
| Rahmen | Labyrinthverbindung | Ohne Toleranzausgleichsfugen gefügt. |
| Front | fast 50 Prozent | Großflächige Schiebeelemente, in wenigen Sekunden geöffnet, mit außen laufendem Insektenschutz. |
Referenzen
Wohnwintergärten, die wir gebaut haben
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Wohnwintergarten
Braucht ein Wohnwintergarten einen Wärmepuffer zum Haus?
Nein. Der Wärmepuffer stammt aus der Zeit, als Wintergärten einfach oder zweifach verglast waren. Mit Dreifach-Wärmeschutzglas und thermisch getrennten Profilen dämmt die Glashülle so gut wie eine 36 Zentimeter dicke Hohlziegelmauer, die Werte stehen auf der Seite Warmwintergarten.
Wie groß muss ein Wohnwintergarten mindestens sein?
Kleiner, als die meisten denken. Ein eigenständiger Kaltwintergarten braucht etwa 5 × 3 Meter, damit mehrere Personen an einem Tisch sitzen können. Beim integrierten Wintergarten genügen 1,30 Meter Tiefe, weil das Wohnzimmer dahinter mitgenutzt wird. Weniger Grundfläche heißt auch weniger Kosten.
Zählt der Wohnwintergarten als Wohnraum?
Ein integrierter Wintergarten hoher Qualität ist dauerhaft nutzbarer Wohnraum und wird als zusätzliche Wohnfläche behandelt. Das wirkt sich unmittelbar auf den Wert der Immobilie aus. Bei einem einfach verglasten Vorbau besteht dagegen das Risiko, dass ein Käufer sein Angebot um „fiktive Abrisskosten“ mindert.
Kann man einen vorhandenen Kaltwintergarten zum Wohnwintergarten umbauen?
Durch Umrüsten meist nicht. Einfach verglaste Aluminiumkonstruktionen haben keine thermische Trennung im Profil und sind nicht für Dreifachglas ausgelegt. In der Praxis ersetzen wir sie durch einen neuen Wintergarten an gleicher Stelle. Ob das vorhandene Fundament weiterverwendet werden kann, klären wir vor Ort.
Die anderen Bauarten
Warm, kalt oder integriert

Warmwintergarten
Gedämmt, beheizbar, das ganze Jahr über auf Wohntemperatur. Die Hülle: Holz innen, Aluminium außen, Dreifachglas.

Kaltwintergarten und Sommergarten
Unbeheizt, von Mitte Oktober bis Mitte April kaum genutzt. Wann er trotzdem die richtige Wahl ist.

Übersicht: alle Bauarten
Alle Bauarten, Konstruktion, Verglasung und Klima auf einer Seite.
Der nächste Schritt
Passt ein Wintergarten zu Ihrem Haus?
Das klären wir am Telefon oder beim Termin bei Ihnen. Beides kostet nichts. Eine Woche nach dem Termin haben Sie ein Angebot mit Zeichnung und verbindlichen Preisen.
Oder rufen Sie an: 09133 777222 (Mo-Do 8-16:30 Uhr, Fr bis 12 Uhr, Sa 10-13 Uhr)


